Paradise Papers: 300 Millionen auf Bastos’ Firmenkonten eingefroren

Mauritius entzieht dem Schweiz-Angolaner Jean-Claude Bastos Geschäftslizenzen und sperrt Dutzende Bankkonten. Betroffen ist auch eine Firma, in der SBB-Präsidentin Monika Ribar sass.

Will stets zum Wohle Angolas gehandelt haben: Jean-Claude Bastos. Foto: Anita Baumann

Christian Brönnimann@sonntagszeitung

Die schlechte Nachricht erreichte Jean-Claude Bastos wohl auf Mallorca oder Ibiza. Dort wurde sein Privatjet letztes Wochenende geortet, als in einem anderen Inselparadies, Tausende Kilometer entfernt, eine Welt zusammenbrach: Ein mauritischer Richter entschied am Samstag, 25 Bankkonten aus Bastos’ Imperium einzufrieren. Inzwischen hat ein zweiter Richter nachgelegt und weitere 33 Konten gesperrt. Gemäss einer Quelle nahe dem mauritischen Finanzminister und Medienberichten befinden sich auf den Konten umgerechnet rund 300 Millionen Dollar. Grund für die Sperrung sei der Verdacht auf Geldwäsche und Unterschlagung von Staatsgeldern.

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