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Ölpreise deutlich gefallen - Krise in Eurozone belastet

Die Ölpreise sind am Montag unter Druck geraten.

Händler nannten als Ursachen die Sorge der Investoren vor einer Eskalation der Schuldenkrise in der Eurozone und Meldungen über einen Rückgang der chinesischen Ölimporte. Bis zum späten Nachmittag verbilligte sich ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im August um 1.67 Dollar auf 116.66 Dollar. Rohöl der US-Sorte WTI sank um 1.56 Dollar je Fass auf 94.64 Dollar. Die Zuspitzung der Schuldenkrise in der Eurozone und hier insbesondere die unsichere Lage in Italien belaste auch die Ölpreise, sagten Händler. Der deutlich gestiegene Dollarkurs tue ein Übriges. Allerdings scheine sich auch die Ölnachfrage im weltweit zweitwichtigsten Konsumland China angesichts der hohen Preise abzuschwächen, sagten Experten der Commerzbank. Der chinesische Zoll meldete für Juni einen Rückgang der Rohölimporte um etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Ölimporte auf den tiefsten Stand seit acht Monaten gefallen seien.

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