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Novartis-Chef Jimenez sieht Schuldenabbau als Priorität

Nach der Übernahme des Augenheilmittelkonzerns Alcon für 50 Milliarden

Dollar setzt Novartis-Konzernchef Joe Jimenez auf den Schuldenabbau. Novartis habe wegen der Übernahme Schulden von 22 Milliarden Dollar. Der Schuldenabbau habe Priorität. Zugleich wies Jimenez in einem Interview mit der «Aargauer Zeitung» (Montagausgabe) auf den starken Cash-flow des Basler Pharmakonzerns hin. Allein für das ersten Quartal 2011 hatte Novartis einen Free-Cash-flow von 1,6 Milliarden Dollar ausgewiesen. Aufgrund dieser komfortablen Situation könnte Novartis laut Jimenez schon recht bald grundsätzlich wieder in der Lage sein, Zukäufe zu tätigen. Es dürften jedoch nicht mehr ganz so gewichtige Akquisitionen sein wie im Fall Alcon. Der weltweite Pharmamarkt ist laut Jimenez stark im Wandel. Der Preisdruck wegen steigender Gesundheitskosten, der Spardruck der öffentlichen Hand und neue wissenschaftliche Erkenntnisse dürften die Branche in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Novartis wolle in der Pharmasparte die Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei 20 Prozent des Umsatzes halten. Grundsätzlich sei die Pharmabranche noch immer ein Wachstumsmarkt. Der Verwaltungs- und Beschaffungsaufwand müsse jedoch sinken.

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