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Nach Japan-Katastrophe: Munich Re erwartet Verluste

München Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re rechnet vor allem wegen des Erdbebens in Japan für das erste Quartal mit einem Verlust.

«Durch die Schäden aus Naturkatastrophen wird das Ergebnis für das erste Quartal deutlich negativ ausfallen», sagte Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard am Mittwoch. Die genauen Zahlen wird das Unternehmen am 9. Mai bekanntgeben. Das Geschäftsjahr 2011 will von Bomhard mit einem Gewinn abschliessen, wie er weiter sagte. Die Schäden aus Naturkatastrophen in den ersten drei Monaten des Jahres bezifferte Munich Re mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro. Das sind knapp 1,2 Milliarden Euro mehr als die durch den Konzern rückversicherten Schäden aus Naturkatastrophen im Gesamtjahr 2010. Allein mit 1,5 Milliarden Euro schlagen nach ersten Schätzungen die Katastrophen in Japan zu Buche. Dazu kommen Schäden von 1,1 Milliarden Euro nach den Überschwemmungen und Erdbeben zu Jahresbeginn in Australien und Neuseeland. Munich Re-Konkurrent Swiss Re hat die Kosten wegen des Erdbebens in Japan auf 1,2 Milliarden Dollar beziffert. Die Überschwemmungen in Australien, der Zyklon Yasni und die Beben in Neuseeland dürften die Swiss Re zudem über 1,1 Milliarden Dollar kosten.

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