Zum Hauptinhalt springen

nach Einigung im Libor-Skandal deutlich fester

Zürich Die Aktien der UBS standen nach verhaltenem Start am späteren Mittwochmorgen deutlich im Plus und damit unter den Spitzenreitern bei den Blue Chips.

Um 11.45 Uhr verzeichneten die UBS-Aktien in einem festeren Gesamtmarkt und bei leicht überdurchschnittlichen Umsätzen ein Plus von 1,7 Prozent. Eröffnet hatte das Papier noch mit einem Minus von 0,6 Prozent. Die Höhe der Busse überraschte die Händler nicht. Sie liege im Rahmen der zuletzt in der Presse geäusserten Höhe ausgefallen, nachdem die Markterwartungen in den letzten Wochen von rund 0,5 Milliarden in Richtung 1,5 Milliarden Fr. heraufgeschraubt worden seien, schreibt die CS in einem Kommentar. Positiv äussert sich auch die Bank Vontobel. Mit der Schlichtung der Libor-Ermittlungen mache die Bank einen «weiteren Schritt zur Wiedergutmachung der Sünden der Vergangenheit». Ob die Bank daraus für die Zukunft etwas gelernt habe und ob die internen Kontrollen tatsächlich verschärft worden seien, müsse sich noch zeigen. Die ZKB sieht das ähnlich. Der erneute negative Vorfall in der Investmentbank dürfte das Management im neuen Kurs bestärken, die Risiken durch den Abbau im Investmentbanking konsequent abzubauen. Für die Bank Sarasin ist die Busse zwar sehr unerfreulich und kostspielig, was der Reputation weiter schaden könnte. Allerdings sei dies ein Teil der umfassenden Aufräumarbeiten, welche die UBS mit dem neuen Management eingeleitet habe, schreibt sie in einem Kommentar.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch