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Meyer Burger enttäuscht Aktionäre von Roth & Rau

Bern/Frankfurt Der Solarindustrie-Zulieferer Meyer Burger wird sein Kaufangebot für den deutschen Konkurrenten Roth & Rau nicht erhöhen.

«Wir werden das Angebot auf keinen Fall anheben», sagte Meyer-Burger-Chef Peter Pauli am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Damit trat er Spekulationen über ein höheres Übernahmeangebot entgegen. Meyer Burger bleibt damit bei seinem Angebot von 22 Euro je Aktie von Roth & Rau. Die Annahmefrist endet am kommenden Freitag, geht dann aber voraussichtlich bis am 22. Juni in die Verlängerung. Meyer Burger hält derzeit 19,85 Prozent an Roth & Rau. Bei seinen Übernahmeplänen in die Quere kommen könnte Meyer Burger der Schwarzwälder Solar-Unternehmer Jürgen Gutekunst, der seinen Anteil an Roth & Rau jüngst auf über 15 Prozent aufstockte. Gutekunst hat sich öffentlich bisher nicht zu seinen Plänen geäussert und war auch am Dienstag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. «Es ist uns völlig unklar, was Herr Gutekunst beabsichtigt», sagte Pauli. Um sich Klarheit zu verschaffen, will der Meyer-Burger- Chef mit Gutekunst an den Verhandlungstisch. «Wir werden Gespräche mit ihm suchen», sagte Pauli.

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