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Mehr Privatanleger verlieren im Oktober die Scheu vor Aktienfonds

Nach Einschätzung der Branchenorganisation Swiss Funds Organisation (SFA) trauen sich private Anleger wieder vermehrt in Aktieninvestitionen.

Im Oktober legten laut den Statistiken die Aktienfonds markant zu. Das Phänomen sei in ganz Europa zu beobachten, teilte die SFA am Montag mit. Die Rally der vergangenen drei Jahre schaffe mit der Verdoppelung der Kurse sogar einen grösseren Gewinn als in den Boom- Jahren 2002 bis 2007. Die Anleger zeigen sich nach der Erfahrung der Finanzkrise aber generell zurückhaltend. Seit Jahresbeginn wiesen die Indizes Dow Jones, S&P 500 und SMI ein Wachstum von 7 bis 12 Prozent aus. «Es freut uns, dass die Anleger wieder Mut gefasst haben, in risikoreichere Aktienfonds einzusteigen, und hoffen, dass dies durch eine ansprechende Anlagerendite belohnt wird», sagte SFA-Direktor Matthäus Den Otter. Begünstigt werden die Anlagen durch nur gering schwankende Wechselkurse. Unter dem Strich flossen im Vergleich zum Vormonat im Oktober knapp 4 Milliarden Fr. mehr den Fonds zu. Am stärksten gefragt waren weiterhin Obligationenfonds ( 3,4 Milliarden Fr.), gefolgt von Aktienfonds ( 2,2 Milliarden Fr.) und Rohstofffonds ( 0,2 Milliarden Franken). Grössere Abflüsse gab es bei Geldmarktfonds (-1,6 Milliarden Franken). Das Totalvolumen der Anlagefonds im Schweizer Markt belief sich im Oktober auf 707,8 Milliarden Franken. Dies bedeutet im Vergleich zum September eine Zunahme von 1,2 Milliarden Franken.

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