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Market schliesst deutlich fester - UBS im Fokus

Zürich Der Schweizer Aktienmarkt hat zur Wochenmitte deutlich zugelegt.

Grund für die positive Entwicklung war eine wahrscheinlicher werdende Einigung im US-Haushaltsstreit und die Aussicht auf weitere Finanzhilfen durch die Notenbanken. Erste positive Meldungen zum Sorgenkind Griechenland und ein gestiegener ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland stützten den Trend. Die Ratingagentur S&P erhöhte die Bonität Griechenlands um satte sechs Bewertungsstufen. Am Nachmittag kamen die Indizes nach durchwachsenen Konjunkturdaten vom US-Immobilienmarkt von ihren Tageshöchstständen zurück. Der Swiss Market Index (SMI) kletterte um 0,49 Prozent auf 6946,07 Punkte; das Tageshoch wurde bei 6'972,09 Einheiten notiert. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 0,48 Prozent auf 6394,36 Punkte zu. Im Fokus der Investoren stand hierzulande die UBS, nachdem die Bank einen Vergleich mit mehreren Behörden im Libor-Fall erzielt hatte und eine Busse von 1,4 Milliarden Fr. zahlt. Die Aktien der UBS verbilligten sich um 0,3 Prozent, nachdem sie lange zu den Spitzenreitern im SMI gehört hatten. Die Aktien der Konkurrentin Credit Suisse gewannen hingegen um 0,6 Prozent an Wert; die Papiere von Julius Bär zogen gar um 1,7 Prozent an. Bei den Versicherern wurde der Rückversicherer Swiss Re mit einem Aufschlag von 1,6 Prozent gehandelt. Die Zurich-Insurance-Aktien verteuerten sich bis Börsenschluss um 1,9 Prozent. Die defensiven Aktien hinkten dem Gesamtmarkt teilweise etwas hinterher: Die Papiere des Biotechnologieunternehmens Actelion verloren 0,8 Prozent an Wert, während die Pharmariesen Novartis (0,3 Prozent) und Roche (0,4 Prozent) im knapp im positiven Bereich aus dem Handel gingen. Bei den Nebenwerten gaben die Aktien der Jungfraubahnen 0,9 Prozent an Wert ab. Das Unternehmen will das Skigebiet Kleine Scheidegg-Männlichen attraktiver gestalten und kündigte Investitionen über 160 Millionen Franken an. Unter Druck standen die Papiere des Kioskunternehmens Valora (-0,5 Prozent).

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