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Konjunktursorgen belasten asiatische Börsen

Hongkong/Tokio Die asiatischen Aktienmärkte haben am Montag wegen anhaltender Konjunktursorgen Verluste erlitten.

Händler verwiesen auf die schwachen Arbeitsmarktzahlen in den USA vom Freitag sowie unerwartet hohe Inflationsdaten aus China vom Samstag. Die Euro-Schuldenkrise drückte zusätzlich auf die Stimmung und sorgte vor allem bei Bankentiteln für Kursverluste. So sankt etwa der Börsenwert von Mitsubishi UFJ Financial um 1,5 Prozent. Bei den Devisen verlor der Euro an Wert, weil Investoren nun offensichtlich eine Ausweitung der Schuldenkrise auf Italien befürchten. In Tokio schloss der Nikkei-Index mit 0,7 Prozent im Minus bei 10'069 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,5 Prozent und kam noch auf 870 Zähler. Deutliche Verluste gab es auch in Hongkong, Singapur, Taiwan und Südkorea. Dagegen tendierte der Leitindex in Shanghai leicht im Plus. Angesichts der Kursgewinne der vergangenen Woche erklärten Händler, dass einige Anleger in Japan wohl auch Gewinne mitgenommen hätten. Analysten hatten mit einer leichten Konsolidierung gerechnet.

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