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Zwei Prozent mehr Erwerbstätige in nur einem Quartal

Der Arbeitsmarkt in der Schweiz entwickelt sich markant besser als in den Nachbarländern. Im ersten Quartal stieg sowohl die Zahl der beschäftigten Schweizer als auch die der hier arbeitenden Ausländer.

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Schweiz stieg im ersten Quartal 2012 gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) um 2 Prozent. Mehr Erwerbstätige wurden auch in Deutschland und Österreich gezählt, wo mit 1,5 und 1,8 Prozent ähnlich hohe Wachstumsraten wie in der Schweiz verzeichnet wurden.

In Frankreich stieg die Zahl der Erwerbstätigen dagegen nur noch leicht (+0,1 Prozent), derweil Italien einen Rückgang um 0,8 Prozent verzeichnete. In der Eurozone resultierte insgesamt ein Minus von 0,1 Prozent.

Arbeitslosenquote bei 4,3 Prozent

Die Arbeitslosenquote in der Schweiz belief sich von Januar bis März – nach dem international vergleichbaren Standard des Internationalen Arbeitsamts gerechnet – auf 4,3 Prozent. Im Vorquartal lag sie bei nur 4,0 Prozent. Im europäischen Vergleich ist die Arbeitslosigkeit aber nach wie vor tief.

In der Eurozone stieg die Erwerbslosenquote deutlich von 10,6 Prozent auf 11,4 Prozent. In Deutschland erhöhte sich die Quote von 5,4 auf 5,9 Prozent. Frankreich verzeichnete nur eine leichte Zunahme um 0,1 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent. Aus Österreich und Italien liegen die Arbeitslosenquoten nach dem Standard des Internationalen Arbeitsamts noch nicht vor.

Die Schweiz zählte im ersten Quartal insgesamt 4,731 Millionen Erwerbstätige. Dabei wuchs die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen mit 4,9 Prozent (auf 3,402 Millionen) schneller als die der schweizerischen Erwerbstätigen mit 0,9 Prozent Zuwachs (auf 1,329 Millionen). Erwerbslos waren 197'000 Personen.

SDA/rub

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