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Schwellenländer kommen nicht über die Schwelle

Die grösste Wirtschaft Südamerikas liegt brach. Was Brasiliens Niedergang über aufstrebende Nationen sagt.

Die Brasilianer sind ob der miesen Wirtschaftslage und der ausufernden Korruption zunehmend frustriert - Demonstration vor der Privatwohnung des früheren Präsidenten Lula da Silva im Januar.
Die Brasilianer sind ob der miesen Wirtschaftslage und der ausufernden Korruption zunehmend frustriert - Demonstration vor der Privatwohnung des früheren Präsidenten Lula da Silva im Januar.
Paulo Whitaker, Reuters

Es ist der tiefste wirtschaftliche Absturz seit mindestens einem Vierteljahrhundert, den Brasilien gegenwärtig erlebt. Noch im vorangegangenen Jahrzehnt wurde die grösste Wirtschaft Lateinamerikas gefeiert als Prototyp eines Schwellenmarktes, der mit seiner unbändigen Dynamik nicht nur die Nachfrage in den westlichen Industriestaaten ankurbelt, sondern auch wohlstands- und einkommensmässig rasch zur entwickelten Welt aufholen wird. Zwischen 2001 und 2011, Brasiliens goldenen Jahren, wuchs die Wirtschaft um durchschnittlich 3,9 Prozent pro Jahr; 2010 stach mit einem Plus von 7,6 Prozent heraus.

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