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Warum Fluggäste nichts vom günstigeren Kerosin haben

Die Rohölpreise sinken, Airlines sparen damit Milliarden an Treibstoffkosten. Doch sie geben den Preisvorteil kaum an die Kunden weiter. Die Gründe.

Teurer Sprit für Passagiere: Ein Arbeiter füllt Kerosin in einen Airbus A321 der Swiss am Genfer Flughafen. (2. März 2011)
Teurer Sprit für Passagiere: Ein Arbeiter füllt Kerosin in einen Airbus A321 der Swiss am Genfer Flughafen. (2. März 2011)
Salvatore di Nolfi, Keystone
Meistens im Einklang: Die Entwicklung des Rohöl- (rot) und Kerosinpreises (blau).
Meistens im Einklang: Die Entwicklung des Rohöl- (rot) und Kerosinpreises (blau).
IATA (Quelle: Platts)
Trotz schwankender Währungskurse relativ im Einklang: Die Kerosinpreise in Euro (rot) und Dollar (blau).
Trotz schwankender Währungskurse relativ im Einklang: Die Kerosinpreise in Euro (rot) und Dollar (blau).
IATA (Quelle: Platts)
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Rohöl wird immer billiger. Seit einem 9-Monats-Hoch im Juni ist der Preis pro Fass (159 Liter) von 115 auf heute rund 91 US-Dollar gesunken, also um rund 21 Prozent. Dies hat laut Experten mehrere Gründe: Zurzeit trifft ein starkes Angebot auf eine vergleichsweise schwache Nachfrage. Unter anderem, weil die USA mit der umstrittenen Fracking-Methode mehr Öl und Gas fördern, sodass sie weniger von Importen abhängig sind. Gleichzeitig hat sich die Nachfrage aus China und Indien in letzter Zeit abgeschwächt. Ausserdem liefern sich die Erdöl exportierenden Länder einen Preiskampf.

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