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US-Dollar bald auf Franken-Parität

Nach der Veröffentlichung der tiefen Arbeitslosenzahlen in den USA legte der Dollar stark zu. Die Arbeitslosigkeit liegt nun mit 5,5 Prozent auf dem tiefsten Stand seit dem Beginn der Finanzkrise 2008.

Tiefe Arbeitslosigkeit beflügelt den Dollar: 100-Dollar-Bündel verlassen das Bureau of Engraving and Printing in Fort Worth, Texas.
Tiefe Arbeitslosigkeit beflügelt den Dollar: 100-Dollar-Bündel verlassen das Bureau of Engraving and Printing in Fort Worth, Texas.
LM Otero, Keystone

Die Lage am Arbeitsmarkt in den USA hat sich im Februar weiter verbessert. Wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte, fiel die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat um 0,2 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent:

Auf dem tiefsten Stand seit 2008: Die Arbeitslosigkeit in den USA fiel im Februar auf 5,5 Prozent. Quelle: Bureau of Labor Statistics (BLS)
Auf dem tiefsten Stand seit 2008: Die Arbeitslosigkeit in den USA fiel im Februar auf 5,5 Prozent. Quelle: Bureau of Labor Statistics (BLS)

Das ist der niedrigste Stand seit Mai 2008. Die US-Wirtschaft schuf den Angaben zufolge allein im Februar 295’000 neue Jobs und damit rund 55’000 mehr als von Experten erwartet. Die Zahl der zusätzlichen Arbeitsplätze lag im Februar den zwölften Monat in Folge über der Marke von 200’000:

Besonders viele Jobs entstanden den Angaben zufolge in der Gastronomie, im Gesundheitswesen und bei Verwaltungsdienstleistungen. In der Öl- und Gasindustrie gingen angesichts der niedrigen Energiepreise im vergangenen Monat dagegen 8500 Stellen verloren.

Bekanntgabe stärkt den Dollar

Die Veröffentlichung der tiefen Arbeitslosenzahlen führte heute zu einer schlagartigen Stärkung des Dollars gegenüber dem Euro:

Dollar legt sprunghaft zu: Die Bekanntgabe der tiefen Arbeitslosigkeit stärkt den Dollar gegenüber dem Euro.
Dollar legt sprunghaft zu: Die Bekanntgabe der tiefen Arbeitslosigkeit stärkt den Dollar gegenüber dem Euro.

Auch gegenüber dem Franken konnte der Dollar heute stark zulegen und kam um 18.30 Uhr mit einem Wechselkurs von 1 USD : 0,985 CHF in die Nähe der Franken-Parität.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist von entscheidender Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Das Fed hatte bereits Ende Oktober seine milliardenschweren Konjunkturspritzen auslaufen lassen. Bei der erwarteten Anhebung des Leitzinses lässt sich Notenbank-Chefin Janet Yellen noch Zeit. In einer Kongressanhörung machte sie Ende Februar deutlich, dass dies frühestens im Juni geschehen werde.

(AFP)

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