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UBS und Roche drücken Schweizer Börse ins Minus

Die Schweizer Grossbanken hatten heute einen negativen Einfluss auf den Aktienmarkt. Doch auch Titel aus anderen Geschäftsbereichen sorgten dafür, dass der SMI im Minus schloss.

Der Schweizer Aktienmarkt hat heute leicht tiefer geschlossen. Händler sprachen von einem impulsarmen Geschäft.

Weder die Vorgaben aus den USA noch die uneinheitlichen Börsentendenzen in Asien bei Handelseröffnung dienten als Orientierungshilfe. Zudem blieben die Märkte in Grossbritannien und den USA am Montag wegen Feiertags geschlossen.

Der Schweizer Leitindex SMI schloss 0,29 Prozent tiefer auf 6470,80 Punkte. Der breite SPI sank um 0,24 Prozent auf 5951,74 Punkte.

Verluste im Ölgeschäft

Die deutlichsten Verluste verzeichneten die Aktien der im Ölgeschäft tätigen und an der Schweizer Börse kotierten US- Unternehmen Weatherford (-1,9 Prozent) und Transocean (-1,3 Prozent).

Ebenfalls zu deutlicher Schwäche neigten Grossbankentitel. So verloren UBS 1,1 Prozent und Credit Suisse 0,4 Prozent. Die Sorgen um die hochverschuldeten Länder der Eurozone und die Risikokomponenten der jeweiligen Staatspapiere dürften im Bankensektor weiterhin belasten, hiess es von Marktbeobachtern. Die Assekuranzwerte ZFS verloren 0,6 Prozent.

Auch Nestlé schloss tiefer

Weitere Belastung für den SMI lieferte die Schwäche der Roche- Titel (-0,7 Prozent). Branchennachbarn Novartis ( 0,3 Prozent) präsentierten sich etwas stärker, konnten den negativen Effekt jedoch nicht egalisieren. Nestlé schlossen 0,1 Prozent tiefer.

Negativ fielen zudem Richemont auf (-0,9 Prozent), die an die Verluste der Vorwoche anknüpften. Mit Abgaben präsentieren sich auch SGS (-1,0 Prozent).

Weit vorne waren konjunktursensitive Titel wie etwa jene von Sonova ( 0,9 Prozent) oder Kühne Nagel ( 1,0 Prozent) zu finden. Aber auch die Aktien des Rückversicherers Swiss Re ( 1,0 Prozent) konnten sich von der schwachen Performance der Vorwoche etwas erholen.

Im breiten Markt standen Orascom (-3,0 Prozent) unter Abgabedruck. Die Analysten der UBS haben das Kursziel für die Titel des Immobilien- und Freizeitanlagenunternehmen gesenkt. Intersport stiegen um 11 Prozent und Calida um 6,3 Prozent.

SDA/mrs

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