Zum Hauptinhalt springen

Stoxx wirft Credit Suisse aus dem Top-50-Index

Banken-Aktien kamen jüngst unter die Räder. Die CS und die Deutsche Bank müssen den Platz im Index der führenden europäischen Unternehmen räumen.

Zuletzt erhielt er dank einem kleinen Gewinn im zweiten Quartal ein wenig Luft: CS-Chef Tidjane Thiam. (10. Mai 2016)
Zuletzt erhielt er dank einem kleinen Gewinn im zweiten Quartal ein wenig Luft: CS-Chef Tidjane Thiam. (10. Mai 2016)
Ennio Leanza, Keystone

Die kräftigen Kursverluste von Credit Suisse und Deutsche Bank haben Konsequenzen: Die Aktien beider Unternehmen werden zum 8. August aus dem Auswahlindex Stoxx Europe 50 entfernt, wie der Indexanbieter Stoxx am Montagabend mitteilte.

An ihrer Stelle werden die Titel des französischen Baukonzerns Vinci und des niederländischen Zulieferers für die Halbleiterindustrie ASML aufgenommen. Experten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet – beide Bank-Titel hatten zuletzt nach der Vorlage ihrer Quartalszahlen, aber auch infolge des Brexit-Votums heftige Kursverluste hinnehmen müssen.

«Fast-Exit-Regel»

Hintergrund des ausserplanmässigen Austausches ist die sogenannte «Fast-Exit-Regel». Diese besagt, dass Index-Titel aus dem insgesamt 50 Unternehmen umfassenden Stoxx-Index entnommen werden, wenn sie zwei Monate in Folge auf der monatlichen Selektionsliste auf Platz 75 oder schlechter landen. Wichtig sind Index-Veränderungen insbesondere für Fonds, die die Indizes nachbilden, da sie ihre Portfolios entsprechend anpassen müssen.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch