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Nikkei-Index auf höchstem Stand seit sieben Jahren

Der überraschende Entscheid der japanischen Notenbank vom Freitag wirkt noch immer nach. Die Anleger gehen Risiken ein.

Der Nikkei schloss bei 16'862 Punkten: Ein Passant in Tokio schaut auf die aktuellen Börsenkurse. (4. November 2014)
Der Nikkei schloss bei 16'862 Punkten: Ein Passant in Tokio schaut auf die aktuellen Börsenkurse. (4. November 2014)
AFP

Die ausgedehnten Konjunkturhilfen der japanischen Notenbank haben die Tokioter Börse auch am Dienstag beflügelt. Der Leitindex Nikkei stieg auf den höchsten Stand seit sieben Jahren und ging mit einem Plus von 2,7 Prozent bei 16'862 Punkten aus dem Handel.

Damit setzte der Markt nach dem feiertagsbedingten langen Wochenende seine kräftige Rally fort. Die überraschende Entscheidung der Notenbank von Freitag, noch mehr Geld in die Wirtschaft zu pumpen, gebe noch immer Auftrieb und erhöhe die Risikofreude der Anleger, sagten Händler. Zumal auch der Yen weiter nahe seines kürzlich markierten Sieben-Jahres-Tiefs lag, wovon Exportwerte zusätzlich profitierten.

Gedrückte Stimmung in China

An den übrigen Märkten in Fernost hielten sich Investoren dagegen mit Aktienkäufen zurück. Der Index für die Aktien ausserhalb Japans lag 0,1 Prozent im Minus. Vor allem durchwachsene chinesische Konjunkturdaten drückten auf die Stimmung. Der Markt in Seoul verbuchte mit einem Rückgang von 0,9 Prozent das höchste Minus. Negativ notierten aber auch die Börsen in Shanghai, Hongkong und Taiwan.

In Tokio gehörten Finanztitel zu den grössten Gewinnern. So schoss der Aktienkurs des Wertpapierhändlers Daiwa Securities um mehr als zwölf Prozent in die Höhe. Bei den Exporteuren kletterte der Kurs der Papiere des Elektronikkonzerns Panasonic um fast sechs Prozent. Der Aktienkurs des weltgrössten Autobauers Toyota legte mehr als vier Prozent zu.

SDA/ldc

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