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Nationalbank: Finanzplatz Schweiz wird nochmals schrumpfen

Welche Möglichkeiten bleiben noch, um die Wirtschaft zu stabilisieren? Und wie sind die längerfristigen Aussichten der Schweiz? Philipp Hildebrand, Vizepräsident der Nationalbank, antwortet im Video-Interview.

(Video: Ralph Pöhner und Roman Weber)

Es ist die vierte Zinssenkungsrunde seit Anfang Oktober: Die Nationalbank stellt klar, dass die Wirtschaftsaussichten der Schweiz nochmals trüber geworden sind. Erstens habe sich die internationale Konjunktur weiter verschlechtert, zweitens habe sich die Finanzkrise nochmals verschärft, und andererseits seien die Rohsstoffpreise abgesackt, insbesondere der Ölpreis: Die schafft Spielraum für eine Zinssenkung.

«Was im September noch als Risiko erachtet wurde, beginnt wahr zu werden», sagte Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth heute vor den Medien in Zürich. Ein Fazit der Nationalbank: Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz wird nächstes Jahr sinken – im Bereich von 0,5 und einem Prozent. Entsprechend muss mit einer steigenden Arbeitslosigkeit gerechnet werden, die Rate dürfte in einem Jahr zwischen 3,5 und 4 Prozent landen.

«Die Unsicherheit ist enorm gross», folgert Nationalbank-Vizepräsident Philipp Hildebrand. Aber die Schweiz habe auch geldpolitische Möglichkeiten, die sogar Wirkung zeigten: Die letzten Zinssenkungsrunden hätten sich bereits ausgewirkt – «die Hypothekarzinsen sind gesunken, und sie werden weiter sinken».

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