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Komplizierte Eurokosmetik

Was bedeutet es, wenn Mario Draghi und die Europäische Zentralbank Negativzinsen einführen? Nützt es etwas, schadet es der Schweiz? Antworten auf die wichtigsten Fragen nach der EZB-Sitzung.

Simon Schmid
Muss die Eurozone durch die Krise navigieren: EZB-Präsident Mario Draghi.
Muss die Eurozone durch die Krise navigieren: EZB-Präsident Mario Draghi.
Reuters

Das Ergebnis aus der heutigen EZB-Sitzung lässt sich technisch wie folgt zusammenfassen: Die Zentralbanker um Mario Draghi stellen im Wesentlichen drei Massnahmen in Aussicht. Die erste davon ist eine Zinssenkung beim Leitzins und bei den Einlagezinsen für Banken bei der EZB. Sie wird sofort wirksam. Die zweite ist ein langfristiges Kreditprogramm für Banken namens TLTRO, das zielgerichtet Geld in die Realwirtschaft schleusen soll. Es ist ab September verfügbar. Drittens bereitet die EZB den Kauf von verbrieften Unternehmenskrediten, sogenannten ABS-Papieren, am Sekundärmarkt vor.

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