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In den USA wird kräftig eingekauft

Kaufwillige Konsumenten haben den US-Detailgeschäften im September 1,1 Prozent mehr Geld in die Kassen gespült als im Vormonat. Laut Analysten lässt das Umsatzplus auf baldiges Wirtschaftswachstum hoffen.

Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet: Eine Frau auf Einkaufstour in New York.
Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet: Eine Frau auf Einkaufstour in New York.

Die US-Konsumenten haben dem Detailhandel im September ein weiteres kräftiges Umsatzplus beschert. Die Geschäfte hatten 1,1 Prozent mehr in den Kassen als im August, wie das Handelsministerium in Washington heute mitteilte.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet. Zudem wurde der Vormonatswert auf 1,2 Prozent nach oben revidiert. Klammert man den Autosektor aus, stiegen die Umsätze ebenfalls um 1,1 Prozent.

Mit den starken Werten aus dem Detailhandel steigen die Chancen, dass der Konsum im dritten Quartal stärker gewachsen ist als bislang angenommen.

Wichtige Indikator für Konjunkturentwicklung

«Die deutliche Verbesserung der Konsumentenstimmung auf ein Niveau vor Ausbruch der Finanzkrise lässt hoffen, dass der private Konsum in den kommenden Monaten wieder deutlicher zum Wachstum beitragen wird», sagt Ökonom Bernd Hartmann von der VP Bank in Liechtenstein.

Die Detailhandelsdaten gelten als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt. Zuletzt hatten sich auch am Arbeitsmarkt Lichtstreifen abgezeichnet.

SDA/wid

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