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Immobilientitel nach Abstimmung unter Druck

Die Begrenzung der Zuwanderung könnte die Immobilienpreise fallen lassen. Die Aktien von Firmen, die in dem Bereich tätig sind, verzeichnen Verluste. Schweizer Unternehmen in Deutschland sind besorgt.

Mobimo Tower in Zürich (l., Gebäude im Vordergrund), eine Arbeiterin klebt im deutschen Pfullendorf ein Geberit-Logo auf ein Produkt. (17. September 2012)
Mobimo Tower in Zürich (l., Gebäude im Vordergrund), eine Arbeiterin klebt im deutschen Pfullendorf ein Geberit-Logo auf ein Produkt. (17. September 2012)

Der Schweizer Aktienmarkt hat heute leicht fester eröffnet. Die Anleger zeigten sind nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative zwar nicht tief verunsichert. Einige Titel gerieten dennoch unter Druck. In einer ersten Einschätzung stufte beispielsweise die Zürcher Kantonalbank (ZKB) die Aktien der beiden im Wohneigentumssegment tätigen Immobilienunternehmen Allreal (–1,7 Prozent) und Mobimo (–1,1 Prozent) zurück. Grössere Kursverluste erlitten auch die Aktien des Baukonzerns Implenia (–2,0 Prozent) und des Sanitärtechnikkonzerns Geberit (–1,3 Prozent).

Der Ausgang der Volksabstimmung könnte sich zudem negativ auf die Personalrekrutierung bei den hiesigen hoch spezialisierten Unternehmen auswirken, hiess es. Der Swiss-Market-Index (SMI) notierte um 10 Uhr um 0,1 Prozent fester bei 8328 Punkten. Der breite Swiss-Performance-Index (SPI) legte ebenfalls 0,1 Prozent auf 7948 Punkte zu.

Schweizer Unternehmen in Deutschland besorgt

Die Vereinigung Schweizerischer Unternehmen in Deutschland (VSUD) zeigt sich nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative «besorgt über die Gefahren für die Schweizer Wirtschaft». Sie verlangt, bei der Umsetzung der Initiative die Belange der Wirtschaft zu beachten.

An Deutschland und an die EU gehe die Bitte, «bei den kommenden Verhandlungen die für alle Seiten wichtigen Handelsbeziehungen nicht über Gebühr zu belasten», schreibt die in Basel ansässige VSUD in einer Medienmitteilung. Der Vereinigung gehören rund 250 Schweizer Unternehmen an, die in Deutschland tätig sind.

SDA/rub

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