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Eine Parallelwährung für Griechenland

Debattiert wird in Expertenkreisen nicht mehr so sehr, ob das Krisenland bankrottgeht, sondern wann es so weit ist. Deshalb rückt jetzt die Schadensbegrenzung in den Vordergrund.

Vielleicht kommt ja die gute alte Drachme wieder als Parallelwährung zum Euro. Foto: Keystone
Vielleicht kommt ja die gute alte Drachme wieder als Parallelwährung zum Euro. Foto: Keystone

Kann der griechische Staat einen baldigen Zahlungsverzug ohne Aussicht auf weitere Hilfen der Kreditgeber noch abwenden? Immer mehr unabhängige Experten verneinen die Frage. Die Ökonomen der UBS etwa veranschlagen die Wahrscheinlichkeit eines griechischen Staatsbankrotts (Default) inzwischen auf bis zu 60 Prozent. Zwar dürfte das Land nach Ansicht der meisten Beobachter noch imstande sein, die morgen Dienstag fällig werdende Rückzahlung von rund 750 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu leisten. Vielleicht werden die Griechen auch im Juni noch knapp über die Runden kommen.

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