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Die Anspannung um Griechenland steigt beinahe täglich

Die Stimmen der Beteiligten werden zusehends schriller, die Bereitschaft zu einem abgestimmten Krisenmanagement schwindet, und der Euro erkundet immer neue Tiefen.

Pause im Protest gegen die Sparpolitik: Demonstranten am Athener Syntagma-Platz vor dem Parlament.
Pause im Protest gegen die Sparpolitik: Demonstranten am Athener Syntagma-Platz vor dem Parlament.
Reuters

Notenbanker befleissigen sich zumeist einer gewundenen, zurückhaltenden und betont sachlichen Ausdrucksweise. Klartext zu sprechen, ist ihre Sache nicht. Umso mehr verwundert, mit welcher Vehemenz, Unverblümtheit und Schärfe die Führungsriege der Europäischen Zentralbank (EZB) ihren Standpunkt in der griechischen Schuldenkrise öffentlich vertritt. Jüngstes Beispiel ist das am Montag in der «Financial Times» publizierte Interview mit dem italienischen EZB-Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi: In der Sache sagte er nichts Überraschendes, aber sein Nein zu einer wie auch immer gearteten Umschuldung Griechenlands unter Beteiligung privater Kreditgeber vertrat er mit selten erlebter Entschiedenheit, ja Polemik.

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