Zum Hauptinhalt springen

CS sucht vor allem noch Einsteiger

So wenige offene Stellen gab es in der Finanzbranche seit drei Jahren nicht mehr. Die UBS sucht aber bereits wieder mehr neue Mitarbeiter, während die Credit Suisse offenbar eine neue Strategie verfolgt.

Auf dem Arbeitsmarkt der Schweizer Finanzbranche herrscht Flaute: Ende 2012 waren 3077 Stellen ausgeschrieben – so wenig wie seit drei Jahren nicht mehr.

Gegenüber dem Vorjahr lag die Zahl 7,1 Prozent tiefer, wie der neu publizierte Job-Index der Newssite Finews und des Stellenportals Jobdirectory zeigt. Noch am moderatesten fiel der Rückgang im Bankensektor aus, der 3,5 Prozent weniger Stellen ausgeschrieben hatte als Ende 2011.

Deutlich weniger Stellen bei Versicherungen

Aspiranten auf Jobs bei Versicherungen hatten 6,6 Prozent weniger Angebote zur Auswahl. Am deutlichsten war der Einbruch bei den übrigen Finanzfirmen, die 10,9 Prozent weniger Stellen ausgeschrieben hatten.

Die UBS suchte gegenüber dem Vorjahr wieder mehr Mitarbeiter: Die Grossbank erhöhte die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um über 20 Prozent auf 241 und überholte damit die Konkurrentin Credit Suisse, die noch 218 Jobs im Angebot hatte.

CS stellt viele Einsteiger an

Laut Finews versuchen Banken vermehrt, den teuren Einkauf von neuem Personal zu vermeiden und die Arbeit stattdessen intern oder an unerfahrene Berufseinsteiger zu vergeben. Deutlich sichtbar ist dieser Trend bei der CS, wo sich 60 Prozent der Stellenangebote an Einsteiger richten. Bei der UBS sind es lediglich 20 Prozent.

In den verschiedenen Kategorien innerhalb des Bankensektors waren unterschiedliche Entwicklungen im Personalbereich zu beobachten. Die offenen Stellen bei den Kantonalbanken brachen gegenüber 2011 um über ein Drittel ein.

Demgegenüber bauten die Privatbanken ihr Stellenangebot um 16 Prozent aus. Die Privat- und die Auslandsbanken hätten bereits früher reagiert und die ausgeschriebenen Stellen reduziert, schreibt Finews. Nun scheine die Talsohle erreicht zu sein.

SDA/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch