Zum Hauptinhalt springen

Atomdrama zerstört Vertrauen in AKW

Die Schweiz legt Verfahren für neue Atomkraftwerke auf Eis und lässt die bestehenden Anlagen überprüfen. Deutschland will seine ältesten AKW sofort abschalten, die EU ruft ihre Energieminister nach Brüssel.

Wird überprüft: AKW Gösgen.
Wird überprüft: AKW Gösgen.

Wegen der Atomkrise in Japan hat Bundesrätin Doris Leuthard die Rahmenbewilligungsgesuche für drei neue AKW sistiert. Darüber hinaus ordnete sie die vorzeitige Sicherheitsprüfung bei allen bestehenden AKW an. Abklärungen sollen zeigen, ob Bedarf für schärfere Sicherheitsvorschriften besteht. Dabei sollen Erdbebensicherheit und Kühlung im Vordergrund stehen. Atomkraftwerke würden in der Schweiz so angelegt, dass sie einem Erdbeben mit der Stärke 7 widerstehen können, erklärte Leuthard. Vielleicht seien nach den Ereignissen in Japan Anpassungen an den Sicherheitsvorschriften der Schweiz nötig. Bis genaue Erkenntnisse vorlägen, blieben die Gesuche und auch die laufende Vernehmlassung bei den Kantonen auf Eis. Wie lange die Gesuche sistiert bleiben, ist offen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.