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Konjunktur Schweizer Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,3 Prozent

Die Schweizer Wirtschaft hat etwas an Schwung verloren: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweizer Wirtschaft ist im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,3 Prozent gewachsen.

Im vierten Quartal lag das Wachstum (korrigiert) noch bei 0,8 Prozent. Experten hatten für den Jahresauftakt ein Wachstum zwischen 0,5 und einem Prozent erwartet. Verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres wuchs die Schweizer Wirtschaft um 2,6 Prozent, wie das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag mitteilte. Positive Wachstumsimpulse gingen insbesondere von der Handelsbilanz und den Bauinvestitionen aus, wie das SECO weiter festhält. Auf der Produktionsseite trugen die Industrie und das Baugewerbe zum Wachstum bei. So zeigte sich in der Landwirtschaft ein Wachstum von 3,8 Prozent, im Baugewerbe eine Zunahme von 1,2 Prozent. Der Sektor Industrie wuchs um 0,6 Prozent. Wie schon im Vorquartal sind die Warenexporte trotz starkem Franken kräftig gewachsen: Insgesamt stiegen sie gegenüber dem vierten Quartal 2010 um 3,1 Prozent. Treiber waren insbesondere die Bereiche Maschinen, Apparate und Elektronik sowie Präzisionsinstrumente, Uhren und Bijouterie. Der Private Konsum wuchs dagegen nur leicht um 0,2 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2010. Der Konsumwachstum sei vor allem auf die Bereiche Wohnen und Gesundheit zurückzuführen. Abgenommen hat der Konsum von Nahrungsmitteln und Kleidung.

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