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Kambodscha weiht seine erste Börse ein

Phnom Penh Kambodscha hat am Montag die erste Börse des Landes eingeweiht.

Damit erklimme Kambodscha ein «neues Niveau» bei der Entwicklung seiner Finanzbranche, sagte Finanz- und Wirtschaftsminister Keat Chhon. Es sei ein «historischer Tag». Der Handel mit Aktien soll allerdings erst «bis Ende des Jahres» starten. Die Regierung habe drei staatliche Unternehmen aufgefordert, sich darauf vorzubereiten. Kambodscha hatte bereits 2008 mit der südkoreanischen Börse KRX, der viertgrössten in Asien, den Start des Handelsplatzes vereinbart. Doch die feierliche Einweihung wurde zweimal verschoben. Der KRX gehören 45 Prozent der neuen kambodschanischen Börse. Die offizielle Währung in Kambodscha ist der Riel, bezahlt wird aber fast alles in Dollar: Mehr als 90 Prozent des im Umlauf befindlichen Geldes in Kambodscha sind nach Angaben der asiatischen Entwicklungsbank Dollar. In den ersten drei Jahren des Aktienhandels dürfen Käufer und Verkäufer daher auf die US-Währung zurückgreifen. Kambodscha lag nach der Herrschaft der Roten Khmer (1975 bis 1979) und Jahrzehnten des Krieges wirtschaftlich am Boden. Bis zur Wirtschafts- und Finanzkrise war die Wirtschaft des Landes aber deutlich gewachsen. Im vergangenen Jahr erholte sich die Wirtschaft wieder, das Bruttoinlandprodukt stieg um 5,9 Prozent.

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