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Jeder siebte Laden in Grossbritanniens Innenstädten steht leer

London Die Wirtschaftskrise in Grossbritannien ist auch in den Innenstädten des Landes sichtbar: Dort steht mittlerweile im Schnitt jeder siebte Laden leer, wie eine am Freitag veröffentlichte Studie des Instituts LDC mit Daten aus mehr als 2000 britischen Städten ergab.

Danach haben zur Zeit 14,7 Prozent aller Geschäfte keinen Mieter. Dieser Leerstand ist der höchste jemals gemessene und dreimal so hoch wie 2008 vor Ausbruch der Finanzkrise. Laut LDC-Studie gibt es grosse Unterschiede zwischen den Regionen. Am schlimmsten betroffen von der Krise sind demnach der Norden und der Osten des Landes. In den vergangenen Jahren sind viele bekannte Detailhändler des Landes pleite gegangen, etwa die Textilketten Peacocks, Blacks Leisure oder La Senza. Vor einigen Tagen kündigte die Videospiel-Kette Game Insolvenz an - betroffen sind 600 Läden mit 5000 Angestellten. In einem Regierungsbericht heisst es, ein Drittel der britischen Innenstädte sei dabei «zu verfallen oder zu Grunde zu gehen».

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