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Inflation in China leicht gestiegen

Peking Die Inflation in China ist im August leicht gestiegen.

Wie die Nationale Statistikbehörde am Sonntag mitteilte, betrug die Teuerungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat 2,0 Prozent. Im Juli hatte die Inflationsrate noch 1,8 Prozent betragen, es war der niedrigste Wert seit 30 Monaten. Mit dem Anstieg könnte laut Ökonomen der Spielraum für die Führung in Peking, die Geldpolitik zur Stützung der abflauenden Wirtschaft weiter zu lockern, etwas abnehmen. Enttäuschende Daten hatten zuletzt die Hoffnung auf weitere Konjunkturspritzen genährt. Nach dem Rückgang des Wirtschaftswachstums auf 7,6 Prozent hatte die Zentralbank seit Anfang Juni den Leitzins zweimal gesenkt. Nach der leidvollen Erfahrung von 2008, als ein massives Konjunkturprogramm das Land in die Inflation stürzte, setzt die Regierung in Peking allerdings nur noch vorsichtig Stimuli ein. Ökonomen machen für den Anstieg der Teuerung im August hauptsächlich die nach heftigen Regenfällen und höheren Getreidepreisen ebenfalls gestiegenen Lebensmittelpreise verantwortlich. Die Inflationsrate liegt allerdings noch deutlich unter dem Wert vom Juli 2011, als die Teuerung in China bei 6,5 Prozent lag. Das Statistikamt gab zudem neueste Erzeugerpreis-Daten bekannt. Sie waren den sechsten Monat in Folge rückläufig. Sie fielen im August um 3,5 Prozent und damit stärker als die von Ökonomen erwarteten 3,3 Prozent. Die Industrie verlor derweil weiter an Fahrt. Das Produktionswachstum verlangsamte sich im August überraschend deutlich auf 8,9 Prozent. Das ist der schwächste Wert seit Mai 2009. Ökonomen hatten im Schnitt mit 9,1 Prozent gerechnet. Die chinesischen Detailhandelsumsätze zogen im August um 13,2 Prozent an, war im Rahmen der Erwartungen lag.

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