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Industrie muss um ihre Kohle bangen

Die SP fordert, dass die Schweiz bis 2025 den Import von Kohle untersagt. Die Zementindustrie warnt vor einem Verbot.

Kohle wird zur Zementherstellung benötigt, doch es gibt auch alternative Brennstoffe: Fabrik von Jura Cement in Wildegg AG. Foto: Keystone
Kohle wird zur Zementherstellung benötigt, doch es gibt auch alternative Brennstoffe: Fabrik von Jura Cement in Wildegg AG. Foto: Keystone

Deutschland verabschiedet sich von der Kohle. Im Januar hat die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der das Ende der klimaschädlichen Stromproduktion aus Kohle in Deutschland bis spätestens 2038 vorsieht. Und die Schweiz?

Zwar wird hierzulande mit Kohle kein Strom produziert, Kohle verfeuert wird aber allemal – zur Wärmeerzeugung in industriellen Prozessen. Zwischen 2014 und 2018 wurden durchschnittlich 188’000 Tonnen Kohle in die Schweiz importiert und damit rund 0,3 Millionen Tonnen CO2 emittiert, was knapp einem Prozent des Gesamtausstosses in unserem Land entspricht. Ab 2025 soll damit Schluss sein. SP-Nationalrat Mathias Reynard reichte heute Freitag einen entsprechenden Antrag ein. Das CO2-Gesetz, das der Nationalrat nächste Woche behandelt, soll um einen entsprechenden Passus ergänzt werden. Das Verbot gälte für Import, Abbau und Nutzung in der Schweiz.

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