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in der Euro-Zone Lebenshaltungskosten in Euro-Zone steigen im Mai weniger stark

Brüssel Die Teuerung in der Euro-Zone hat im Mai etwas an Schärfe verloren und dürfte damit der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Atempause bescheren.

Die Konsumentenpreise zogen um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Experten hatten mit einem Plus von 2,8 Prozent gerechnet, im April hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 2,8 Prozent gelegen. Vor allem die teurere Energie und höhere Nahrungsmittelpreise waren zuletzt Grund für die wieder stärker steigenden Lebenshaltungskosten. Damit liegt die Inflation trotz des jüngsten Rückgangs weiterhin über der Zielmarke der EZB: Stabile Preise sieht die Notenbank mittelfristig bei Teuerungsraten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. In Deutschland liegt die entsprechende Rate für den europäischen Vergleich bei 2,4 Prozent. Die EZB entscheidet in der kommenden Woche das nächste Mal über den Leitzins für die Euro-Zone. Analysten gehen davon aus, dass die Währungshüter den Zinssatz nicht antasten, aber ein Signal für eine weitere Erhöhung im Sommer geben. Im April hatte die EZB den Leitzins für die Euro-Zone erstmals seit rund drei Jahren wieder erhöht und damit den Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik eingeleitet.

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