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in Asien von Fortschritt im US-Fiskalstreit beflügelt

Tokio/Singapur Die Aussicht auf ein Ende des quälenden US-Haushaltsstreits hat an Asiens Börsen eine Welle von Aktienkäufen ausgelöst.

Besonders starke Kursgewinne gab es in Japan, wo die Anleger nach dem Wahlsieg der Konservativen zudem auf aggressivere Konjunkturhilfen der Notenbank setzen. Wie bereits an der Wall Street zeigten sich die Anleger in Fernost erleichtert über Signale, wonach sich in den bislang erbittert geführten US-Haushaltsverhandlungen Demokraten und Republikaner annähern. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index erstmals seit mehr als acht Monaten über der Marke von 10'000 Punkten. Er sprang um 2,4 Prozent auf 10'160 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 2,8 Prozent auf 839 Stellen, wobei das Handelsvolumen so hoch war wie seit März 2011 nicht mehr. Zu den Gewinnern zählten vor allem Exporttitel und Finanzwerte. Die Aktien von Toyota legten um 3,5 Prozent zu, die Papiere von Nissan Motor gewannen 5,5 Prozent an Wert. Der Kurs des Kamera- und Bürogeräteherstellers Canon schoss um 6,5 Prozent in die Höhe. Nomura Holdings rückten 4,7 Prozent vor, UFJ Financial 6,1 Prozent und Sumitomo Mitsui Financial 4,2 Prozent. Auch an anderen Handelsplätzen ging es bergauf. Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik mit Ausnahme Japans zog 0,4 Prozent an auf sein höchstes Niveau seit fast 17 Monaten. Auch die Börsen in Australien und Hongkong erreichten jeweils ein 17-Monats-Hoch.

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