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Hypo Real Estate bleibt tief in den roten Zahlen

München Der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate ist wie erwartet auch im zweiten Quartal tief in den roten Zahlen geblieben.

Vor Steuern wies das mit Steuermilliarden gestützte Unternehmen einen Verlust von 395 Mio. Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte sich das Minus allerdings. Damals hatte sich der Vorsteuerverlust noch auf 664 Mio. Euro summiert. Wie schon in der Vergangenheit wurde das Ergebnis von der Risikovorsorge und den Aufwendungen für die Liquiditätsunterstützung belastet. Hinzugekommen sei ein negatives Handelsergebnis, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Für das Gesamtjahr stellt sich die HRE weiter auf einen Verlust ein, nachdem in den ersten sechs Monaten bereits ein Minus vor Steuern von 719 Mio. (Vorjahreszeitraum: 1,07 Mrd) Euro aufgelaufen ist. Eine Einschätzung für 2011 werde man am Jahresende nach der geplanten Auslagerung milliardenschwerer Altlasten an die Bad Bank abgeben, kündigte das Unternehmen an. Der Immobilienfinanzierer hatte mehrfach erklärt, frühestens im Jahr 2012 in die schwarzen Zahlen zurückzukehren.

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