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Hoffnungen auf Wechsel in Japan treiben Börsen in Asien

Tokio Die Hoffnung auf einen Regierungswechsel in Japan und positive Stimmen im US-Haushaltsstreit haben am Montag die asiatischen Börsen beflügelt.

Die erwarteten Lockerungen der Geldpolitik nach dem erwarteten Wahlsieg der Liberal-Demokraten (LDP) hievten die Leitbörse in Tokio auf den höchsten Stand sei zwei Monaten. Die Anleger setzen darauf, dass die LDP nach einem Wahlerfolg im Dezember den Druck auf die Währungshüter erhöht. Parteichef Shinzo Abe, forderte die Bank of Japan dazu auf, mehr für die Stimulierung der lahmenden Wirtschaft zu unternehmen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 9153 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gewann eben soviel und legte auf 762 Punkte zu. Der MSCI-Index für den asiatisch-pazifischen Raum ausserhalb Japans legte um 0,6 Prozent zu und erholte sich von seinem Neun-Monats-Tief zum Wochenschluss. Den Aktien von exportorientierten Unternehmen kam der Rückgang des Yen auf den tiefsten Stand seit knapp sieben Monaten zugute: Für einen Dollar waren 81,59 Yen zu haben. Zu den gefragten Exportwerten gehörten Canon, Toyota, Nissan und der Roboter-Hersteller Fanuc, die allesamt zwischen 1,4 und fast 4,5 Prozent zulegten.

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