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Hoffnung auf EZB-Intervention verleiht US-Börse Auftrieb

New York Die Hoffnung auf Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Milderung der Schuldenkrise hat den US-Börsen am Freitag zu Kursgewinnen verholfen.

Notenbank-Chef Ben Bernanke erklärte, die US-Notenbank habe noch Spielraum zur Stimulierung der Wirtschaft. Von der Konjunkturseite gab es ebenfalls positive Nachrichten: Die US-Industrie verzeichnete den kräftigsten Auftragsanstieg seit Ende vergangenen Jahres. Das Handelsvolumen blieb jedoch ziemlich dünn - Händler erwarten erst zum Notenbanktreffen in Jackson Hole in der kommenden Woche eine Belebung der Umsätze. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,8 Prozent höher bei 13'157 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,7 Prozent auf 1411 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 3069 Punkte. Im Wochenvergleich büsste der Dow-Jones-Index 0,9 Prozent ein, der S&P-500 verlor 0,5 Prozent und die Nasdaq 0,2 Prozent. Die Aktien von Bristol-Myers Squibb notierten gut ein Prozent im Plus, obwohl das Scheitern eines Medikaments zur Bekämpfung von Hepatitis C den Pharmakonzern Milliarden kostet. Im dritten Quartal müssen nach Unternehmens-Angaben deswegen Aufwände von 1,8 Milliarden Dollar verbucht werden. Einen Kurssprung von gut zehn Prozent machten die Titel von Supervalu in Folge eines Medienberichtes, dass Berater Käufer für die Gemüsekette suchen. Um die Papiere von Autodesk machten die Investoren hingegen einen grossen Bogen. Der Softwarespezialist für Design und Planung hatte mit seinen Quartalszahlen erstmals seit fast zwei Jahren die Markterwartungen verfehlt. Die Autodesk-Aktien sackten um rund 15 Prozent ab.

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