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Google-Zukauf hält Tokio-Börsen im Plus trotz Yen-Sorgen

Tokio Die Milliarden-Übernahme des Handy- Herstellers Motorola durch Google hat den Börsen in Asien Schwung verliehen.

Der Vorstoss des Internet-Konzerns auf den umkämpften Mobilfunkmarkt regte am Dienstag in Japan, Südkorea, Taiwan und China die Nachfrage nach Technologiewerten an. In Tokio hielt der Schub die Leitindizes im Plus. Anhaltende Sorgen um die starke Landeswährung Yen verhinderten jedoch höhere Aufschläge. Hinzu kamen Bedenken über Wirtschaftserholung in den USA. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 9107 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte knapp 0,3 Prozent zu auf 779 Zähler. Neben der Chipbranche profitierten vor allem Nebenwerte wie Immobilienunternehmen vom Aufwärtstrend. Auch die Märkte in Südkorea, China und Singapur verzeichneten Gewinne. Seoul trumpfte dank starker Aufschläge der Chipwerte sogar mit dem höchsten Tagesaufschlag seit April 2009 auf. In Taiwan, Australien und Shanghai kam es zu Verlusten. Die Märkte in Australien wurden vor allem von Sorgen um den Bankensektor belastet.

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