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Gesunkene Eisenerz-Preise belasten Rio Tinto

London Die gesunkenen Preise für Eisenerz drücken massiv auf die Profite des australischen Rohstoffkonzerns Rio Tinto.

Im ersten Halbjahr ging der Gewinn auf vergleichbarer Basis um 34 Prozent auf 5,2 Milliarden US-Dollar zurück, wie der zweitgrösste Eisenerz- Produzent am Mittwoch mitteilte. Trotz des Gewinnrückgangs hält der Konkurrent von Anglo-American und Xstrata daran fest, im laufenden Jahr 16 Milliarden Dollar zu investieren. Derzeit seien erste Anzeichen festzustellen, wonach der externe Preisdruck nachlasse. Grösster Abnehmer von australischem Eisenerz ist China. Die Wirtschaft der Volksrepublik wächst derzeit so langsam wie seit drei Jahren nicht mehr - das drückt auf die Preise. «Wir rechnen bis zum Jahresende aber mit Verbesserungen bei der chinesischen Wirtschaft», erklärte Rio-Tinto-Chef Tom Albanese. Fallende Preise und hohe Kosten machen auch der Konkurrenz von Rio Tinto zu schaffen. Der brasilianische Wettbewerber Vale - weltgrösster Eisenerz-Produzent - hatte Ende Juli sein schlechtestes Quartalsergebnis seit zwei Jahren vorgelegt. Der operative Gewinn von Xstrata brach im ersten Halbjahr um 42 Prozent auf 2,45 Milliarden Dollar ein.

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