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Swissquote verärgert Kunden mit Zinsen auf Minussaldo

Die Schweizer Tradingbank erlitt beim Frankenschock im Januar einen Verlust von über 25 Millionen Franken. Durch hartes Vorgehen gegen Kunden versucht sie, diesen zu minimieren.

Kunden prüfen derzeit die Möglichkeit einer Sammelklage gegen die Bank: Swissquote-Fassade in Gland (VD).
Kunden prüfen derzeit die Möglichkeit einer Sammelklage gegen die Bank: Swissquote-Fassade in Gland (VD).
Salvatore Di Nolfi, Keystone

Marc Bürki hat die Swissquote gross und börsenfähig gemacht. Anfang Jahr kam sein grosser Erfolgsknick. Mit dem überraschenden Vollstopp der Nationalbank am 15. Januar beim Euromindestkurs verlor Bürkis Swissquote über Nacht 25 Millionen Franken.

Maximal, wie der Swissquote-Chef nicht müde wird zu betonen. Wenn es gelingen würde, Kunden mit grossen Verlusten zur Rückzahlung ihrer Schuld zu bewegen, würde der Ausfall kleiner. Was er damit klarmacht, ohne es explizit zu sagen: Die Swissquote sieht sich plötzlich in der Rolle einer Inkassofirma, die offene Rechnungen eintreibt.

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