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So sieht die neue 20-Euro-Note aus

EZB-Chef Mario Draghi stellte heute die neue 20-Euro-Note vor. Und präsentierte ein raffiniertes Detail, das vor Fälschungen schützen soll.

Der Euro im frischen Gewand: EZB-Präsident Mario Draghi hat in Frankfurt die neue 20-Euro-Note präsentiert. (24. Februar 2015)
Der Euro im frischen Gewand: EZB-Präsident Mario Draghi hat in Frankfurt die neue 20-Euro-Note präsentiert. (24. Februar 2015)
AP Photo/Michael Probst
Die dritte Note der sogenannten Europa-Serie soll ab dem 25. November 2015 in Umlauf gebracht werden. (24. Februar 2015)
Die dritte Note der sogenannten Europa-Serie soll ab dem 25. November 2015 in Umlauf gebracht werden. (24. Februar 2015)
Reuters
Die neue Serie heisst «Europa-Serie», weil auf jedem Schein die mythologische Gestalt der Europa zu sehen ist.
Die neue Serie heisst «Europa-Serie», weil auf jedem Schein die mythologische Gestalt der Europa zu sehen ist.
Screenshot EZB-Pressedokumentation
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Ab dem 25. November können Konsumenten in der Eurozone die neue 20-Euro-Note in den Händen halten. Der neue Schein sei «eine echte Innovation» sagte Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), der die Geldnote in Frankfurt vorstellte. Grund dafür sei das neue Sicherheitsmerkmal, ein im Hologramm enthaltenes «Porträtfenster».

Die 20-Euro-Note ist eine der am häufigsten genutzten Geldnoten in der Eurozone. Technische Probleme wie bei der Einführung der 5-Euro-Scheine, die von vielen Automaten nicht erkannt wurden, will die EZB unbedingt verhindern. Deshalb können Automatenbetreiber die neuen Scheine schon vorab bei den nationalen Notenbanken testen.

Die wichtigsten Merkmale der neuen 20-Euro-Note:

  • Optik: Die Europäische Zentralbank nennt die neue Serie von Euronoten «Europa-Serie»: Ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa aus der Welt der griechischen Sagen ist an bestimmten Stellen auf den Geldscheinen abgebildet. Europa ist die Namensgeberin des europäischen Kontinents, auf dem in vielen Ländern mit dem Euro bezahlt wird – auch ausserhalb der Eurozone. Das Hauptmotiv «Zeitalter und Stile» mit architektonischen Abbildungen aus verschiedenen Epochen soll erhalten bleiben. Auch die bisherigen Hauptfarben der Scheine werden beibehalten. Neu ist, dass die Abkürzung für EZB in neun statt bisher fünf Sprachen auf die Geldscheine gedruckt ist.
  • Neue Sicherheitsmerkmale: Durch die neuen Scheine soll das Papiergeld fälschungssicherer werden. Auf den neuen Noten findet sich ein Hologramm mit dem Porträt der Europa. Dieses Porträt erscheint im silbernen Streifen der Banknoten, wenn sie gekippt werden. Ausserdem erscheinen in dem Streifen ein Symbol und der Nennwert der Scheine. Das Porträt der Europa erscheint ebenfalls als Wasserzeichen der Geldscheine. Zudem gibt es eine sogenannte Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün nach Tiefblau.Der neue 20-Euro-Schein enthält zudem ein weiteres Sicherheitsmerkmal: Im Hologramm befindet sich ein sogenanntes Porträtfenster. Wird der Geldschein gegen das Licht gehalten, wird das Fenster durchsichtig. Das Europa-Porträt wird von beiden Seiten des Geldscheins aus sichtbar.
  • Einführung und Gültigkeit: Nach den 5-, 10- und 20-Euro-Scheinen folgen schrittweise die Banknoten mit höheren Nennwerten, und zwar aufsteigend: 50, 100, 200 sowie 500 Euro. Zunächst sind alte und neue Noten parallel in Umlauf. Dann wollen EZB und nationale Notenbanken die alten Scheine Schritt für Schritt aus dem Verkehr ziehen. Die alten Noten behalten ihren Wert, verlieren aber den Status als gesetzliches Zahlungsmittel. Wann dies geschieht, will die EZB noch bekannt geben. Bei nationalen Notenbanken wie der Bundesbank können alte Noten aber jederzeit umgetauscht werden.

SDA/thu

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