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Der Fluch der Fluchtwährung

Die US-Notenbank-Chefin Janet Yellen will die Normalisierung der Geldpolitik «geduldig» angehen. Der steigende Dollar und eine tiefe Inflation erschweren ihr zunehmend einen raschen Zinsentscheid.

Von Walter Niederberger, San Francisco
Ein Vertrauensvotum nach ihrem ersten Amtsjahr: Fed-Chefin Janet Yellen (30. Oktober 2014). Foto: Jonathan Ernst (Reuters)
Ein Vertrauensvotum nach ihrem ersten Amtsjahr: Fed-Chefin Janet Yellen (30. Oktober 2014). Foto: Jonathan Ernst (Reuters)

Das Dilemma der US-Währungshüter ist mit Händen zu greifen. Nach ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr publizierten die Notenbanker einen Lagebericht, der sowohl den Befürwortern einer Zinserhöhung im kommenden Sommer als auch den Gegnern Argumente lieferte. «Geduld» ist das Stichwort, das Notenbankchefin Janet Yellen gestern erneut aufnahm. Zwar legte sie die bislang optimistischste Sicht der Wirtschaft seit der Rezession vor, doch beklagte sie gleichzeitig auch eine zu tiefe Inflation. Zudem belastet der Dollar zunehmend die Unternehmensgewinne.

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