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200'000 Franken Steuerschulden – und tschüss

Er ist 61-jährig, lebte in Sargans und hat offene Steuerrechnungen: Warum das Beispiel dieses Steuersünders kein Einzelfall ist und was der Staat dann tut.

Den Behörden sind die Hände gebunden: Ein Stempel des Steueramts Uster.
Den Behörden sind die Hände gebunden: Ein Stempel des Steueramts Uster.
Christian Beutler, Keystone

Die Schweiz ist mit ihrer Steuerhandhabung ein beliebtes Ziel für Steuerflüchtlinge. Es gibt aber auch Schweizer, die das Land mit Steuerschulden verlassen. So hat sich jüngst ein 61-jähriger Mann aus Sargans SG mit offenen Steuerrechnungen von über 200'000 Franken ins Ausland abgesetzt – er ist nicht mehr auffindbar. Das Steueramt versucht in solchen Fällen, durch amtliche Verfügungen Vermögen des Schuldners sicherzustellen. Das Ganze ist aber nicht so einfach.

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