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Frist für Beteiligung an griechischem Schuldenschnitt verlängert

Athen Zögernde Gläubiger erhalten eine neue Frist für die Teilnahme am Schuldenschnitt für Griechenland.

Die Frist sei bis 4. April verlängert worden, teilte das Finanzministerium in Athen unmittelbar nach dem Ablaufen der ersten Frist am Freitagabend (21.00 Uhr MEZ) mit. Der Termin bezieht sich auf Staatsanleihen, die nach ausländischem Recht laufen. Der Umtausch der nach griechischem Recht laufenden Schuldverschreibungen ist bereits abgeschlossen. Am 9. März hatte sich ein Grossteil der Gläubiger bereit erklärt, alte Staatsanleihen gegen neue Schuldpapiere mit einem geringeren Wert und längeren Laufzeiten von teils bis zu 30 Jahren umzutauschen. Dadurch gelang es, die griechischen Staatsschulden auf einen Schlag um rund 105 Milliarden Euro zu verringern. Die Regierung in Athen will diesen Betrag jedoch auf 107 Milliarden Euro erhöhen, indem sie auch mit den Gläubigern von weiteren 8 Milliarden Euro einen Schuldenschnitt abschliesst. Mit der Fristverlängerung soll es bestimmten Unternehmen ermöglicht werden, auf ihren Generalversammlungen für die Beteiligung an dem Paket zu stimmen. Von den griechischen Schulden in Höhe von mehr als 350 Milliarden Euro befanden sich nach Angaben des Athener Finanzministeriums vor dem Schuldenschnitt 206 Milliarden Euro in der Hand privater Gläubiger. Mit einem zweiten Rettungspaket soll Griechenland in den kommenden Jahren neue Kredite im Umfang von 130 Milliarden Euro erhalten. Am 20. März wurde bereits ein erster Teilbetrag von 7,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

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