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«Flugsteuern sind völliger Nonsens»

«Unsere Hauptstandorte sind dort, wo wir die Nummer eins oder eine starke Nummer zwei sein können»: Thomas Haagensen, Europachef von Easyjet  am Flughafen Tegel, Berlin. Foto: Reuters

Easyjet gleicht seit Dienstag die durch Treibstoffverbrauch verursachten CO2-Emissionen aller Flüge mit Kompensationszahlungen aus. Das ist doch einfach eine PR-Strategie.

Die Luftfahrt soll nur für 3 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich sein. Wieso führen Sie dennoch Kompensationen ein?

Wie viel kosten Easyjet die Zahlungen?

Das klingt verschmerzbar für gute Werbung.

Aber was jetzt geschieht, ist doch ein Hype?

Thomas Haagensen: «Wir haben unser Netzwerk in Basel über Jahre aufgebaut, der Marktanteil beträgt aktuell über 60 Prozent.» Foto: Keystone

Sie nehmen den Kunden das schlechte Gewissen. Geflogen wird ja immer mehr. Und das oft viel zu billig.

Ist das gut?

«Unser Ziel ist es, 2035 einen hybriden Flugzeugtyp mit 180 bis 200 Sitzen einzusetzen, bis 2050 dann dasselbe voll elektrisch.»

Easyjet investiert Milliarden in neue Flugzeugtypen, die mittelfristig hybrid und langfristig voll elektrisch funktionieren sollen. Ist das überhaupt realistisch?

Wird sich das wirklich durchsetzen?

Das ist ganz schön viel auf einmal.

Kommt dieser Angriff wegen der Pleite von Thomas Cook gerade jetzt? Die Konkurrenz sieht teilweise überhaupt kein Potenzial bei Pauschalreisen.

Ein wichtiger Markt für Easyjet ist nicht nur Grossbritannien, sondern auch die Schweiz. In Basel schwebt aber immer das Damoklesschwert wegen drohender verkürzter Flugzeiten über dem Euro-Airport. Wie gross ist da Ihre Sorge?

15 Millionen Passagiere zählt Easyjet jährlich in der Schweiz. An welchen der drei Easyjet-Standorten sehen Sie Wachstumschancen?

Und Zürich?