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Fiat baut mit Hilfe der Sberbank Autos in Russland

Mailand Fiat steckt 850 Millionen

Euro in ein Joint Venture zum Bau und Vertrieb von Autos in Russland. Partner sei die russische Bank Sberbank, die sich mit 20 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen beteilige, teilte der italienische Autobauer am Dienstag mit. Ziel sei es, Geländewagen und Fahrzeuge der US-Tochter Chrysler in Russland herzustellen und zu verkaufen. Ein Werk in St. Petersburg soll dazu jährlich bis zu 120'000 Autos produzieren. Zudem sollen in Zusammenarbeit mit dem russischen Hersteller ZIL in Moskau sportliche Geländewagen (SUV), Kleintransporter und andere Fahrzeuge gebaut werden. Das Vorhaben ist Teil des Fiat-Ziels, den Jahresabsatz bis 2014 auf weltweit sechs Millionen Autos zu steigern. Der Konzern schraubte kürzlich wegen der Schuldenkrise seine Geschäftserwartungen zurück. Ihm macht die Nachfrageschwäche in den südeuropäischen Ländern zu schaffen, wo die Verbraucher unter den Sparprogrammen der Regierungen sowie hoher Arbeitslosigkeit leiden.

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