Zum Hauptinhalt springen

Facebook macht nach Kritik Apps für iPhone und iPad schneller

New York Facebook will den Zugriff ab mobilen Geräten beschleunigen.

Das Sozialnetzwerk hat am Donnerstag besser funktionierende Apps für Apples iPhone und iPad vorgestellt. Facebook kommt aber auch einer Forderung seiner Anzeigenkunden nach. Die Werbung soll fortan auf die Suchanfragen der Facebook-Nutzer abgestimmt werden. «Wenn jemand etwas auf Facebook sucht, bekommt er die Antwort - und gleichzeitig die dazu passenden Anzeigen», sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Donnerstag. «Wir versuchen, den Nutzern die Apps und Seiten zu zeigen, die sie am meisten interessieren.» Die Start für die neue App zum Zugriff auf Facebook von iPhones und iPads aus kündigte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg persönlich an - von einem Handy aus. Die App funktioniert tatsächlich merklich schneller. Aber das grösste wirtschaftliche Problem von Facebook zu lösen - dass immer mehr Mitglieder den Dienst von mobilen Geräten nutzen, auf denen bisher kaum Werbung angezeigt wird - wird damit noch nicht gelöst. Zugleich betont Facebook, dass man das mobile Geschäft jetzt in den Mittelpunkt stelle. Das ganze Unternehmen sei jetzt darauf fokussiert worden, sagte Chefentwickler Mike Schroepfer der «New York Times». «Es war eine riesige Veränderung.» Inzwischen arbeiteten rund 100 Entwickler an Produkten für mobile Geräte, weitere lernten um und bis Ende des Jahres sollen es doppelt so viele sein. Das Problem ist für Facebook akut. Nach jüngsten Zahlen meldeten sich im Juni 102 Millionen Nutzer ausschliesslich mit mobilen Geräten bei dem Sozialnetzwerk an, 23 Prozent mehr als noch im März. Weitere 441 Millionen nutzten sowohl den PC als auch Smartphone oder Tablet. Ein interessantes technisches Details ist, dass die neue App nicht mehr webbasiert im HTML5-Format läuft. Die Nutzer hatten sich massenhaft beklagt, dass sie zu schleppend funktioniert. Jetzt wurde sie komplett neu programmiert als sogenannte native App, die direkt auf die Bauteile der mobilen Geräte zugreift.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch