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Ex-Finanzminister Grasser in der Buwog-Affäre einvernommen

Wien Österreichs Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser ist erstmals zu Vorwürfen gegen ihn in der sogenannten Buwog-Affäre einvernommen worden.

Staatsanwälte und Ermittler befragten ihn am Donnerstag im Bundeskriminalamt in Wien während neun Stunden. Nächsten Mittwoch wird die Befragung fortgesetzt, auch ein dritter Termin sei nicht ausgeschlossen, hiess es. In der Buwog- Affäre geht es um die Privatisierung der Bundeswohnungsgesellschaft unter Grasser, der von 2000 bis 2007 österreichischer Finanzminister war. Der Verkauf der Buwog im Jahr 2004 wurde von umstrittenen Provisionszahlungen der Immobiliengesellschaft Immofinanz an die Grasser-Vertrauten Walter Meischberger und Peter Hochegger begleitet. Gegen Grasser wird wegen des Verdachts auf Untreue, Amtsmissbrauch und Bruch der Amtsverschwiegenheit ermittelt. Der Ex-Finanzminister erklärte im Vorfeld, er freue sich auf die Einvernahme, um die Vorwürfe gegen ihn zu entkräften. Am Donnerstagabend wollte er sich gegenüber Journalisten nicht mehr äussern. Grasser sei nach der neunstündigen Befragung «zu erschöpft», um sich weiteren Fragen zu stellen, sagte sein Anwalt.

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