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Euro-Schuldenkrise drückt Schweizer Börse ins Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag mit deutlichen Verlusten geschlossen.

Neben den schwachen US- Konjunkturdaten vom vergangenen Freitag haben vor allem die Sorgen um eine erneute Ausweitung der europäischen Schuldenkrise auf die Stimmung gedrückt. Investoren zeigen sich zunehmend verunsichert über die Schuldenfähigkeit Italiens. Ein klares Zeichen für die anhaltenden Ängste seien dabei der auf einen neuen Tiefststand gerutschte Euro und die deutlich gestiegenen Renditen für italienische Staatsanleihen, hiess es von Händlern. Dabei schlossen alle Blue- Chips mit Ausnahme von Lonza im roten Bereich. Der Swiss Market Index (SMI) schloss um 1,62 Prozent tiefer bei 6053,00 Punkten, das Tagestiefs lag bei 6024,11 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) büsste um 1,77 Prozent auf 5560,06 Punkte ein. Wie meist in Zeiten grosser Verunsicherung tendierten Finanztitel und Zykliker zur Schwäche, während die defensiven Schwergewichte eher stabilisierend wirkten. Der grösste Verlierer war bei den Finanztiteln zu finden: So verlor Swiss Life 5,2 Prozent und markieren damit das Schlusslicht unter den Blue-Chips. Bâloise gaben 3,0 Prozent und ZFS gar 3,4 Prozent nach. Auch die Grossbanken mussten Verluste beklagen: CS verloren 2,8 Prozent und UBS 3,1 Prozent. Julius Bär verbilligten sich um 2,7 Prozent. An zweiter Stelle der Blue-Chips-Verlierer standen Kühne Nagel (- 3,8 Prozent), aber auch andere Zykliker wie Clariant (-3,3 Prozent), Geberit (-3,2 Prozent) und ABB (-3,2 Prozent) gaben deutlich nach. Im breiten Markt standen Swissmetal (-16,4 Prozent) weiterhin stark unter Druck. Konzernchef Martin Hellweg hatte in den Wochenendmedien nochmals die schwierige Situation für den Buntmetall- Hersteller betont.

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