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EU-Kartellwächter prüfen geplante Übernahme von Plattenfirma EMI

Brüssel Die EU-Kartellwächter nehmen die geplante Übernahme des Plattenlabels EMI durch die Vivendi-Tochter Universal genauer unter die Lupe.

Die Brüsseler Behörde teilte am Freitag mit, das anstehende Geschäft könne möglicherweise den Wettbewerb zum Nachteil der Verbraucher einschränken. «Die Kommission muss sichergehen, dass die Kunden weiterhin Zugang zu einer breiten Auswahl von Musik haben, und das in verschiedenen physischen und digitalen Formaten und unter Wettbewerbsbedingungen», sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia. Die Prüfung war erwartet worden, da Universal bei der vorläufigen Beurteilung der Übernahme keine Zugeständnisse an die Kartellwächter machen wollte. In der zweiten Phase der Verhandlungen könnte Universal aber einlenken, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters in der vergangenen Woche. Die Kommission will nach eigenen Angaben bis zum 8. August entscheiden, ob sie grünes Licht für die Übernahme gibt - oder sie blockiert.

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