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EU-Gipfel Tiefere Zinssätze auf spanischen und italienischen Staatsanleihen

Madrid/Rom Die Staatsanleihen der angeschlagenen Euroländer Spanien und Italien haben mit einem deutlichen Rückgang der Zinssätze auf die Beschlüsse des EU-Gipfels reagiert.

In Madrid sank die Rendite für richtungsweisende Anleihen mit der Laufzeit von zehn Jahren im Vormittagshandel über einen halben Prozentpunkt. Mit 6,31 Prozent lag der Zinssatz am Freitagmorgen deutlich unter den Werten des Vortages, als er sich zeitweise knapp unter der Marke von sieben Prozent bewegte und damit auf einem Niveau, das die Staatsfinanzierung auf lange Sicht kaum mehr möglich macht. Eine starke Entspannung der Lage zeigte sich auch bei den Staatspapieren in Italien. Hier sank die Rendite der zehnjährigen Anleihen deutlich unter die Marke von sechs Prozent und damit auf ein etwas gemässigteres Niveau. Zuletzt gab der Zinssatz um 0,42 Punkte auf 5,74 Prozent nach. Noch heftiger zeigte sich die Kursreaktion bei spanischen und italienischen Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten. Bei zweijährigen Papieren aus Spanien gab die Rendite am Morgen um 0,76 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent nach. Bei italienischen Titeln gleicher Laufzeit ging sie ähnlich stark auf 3,42 Prozent zurück. Geringere Zinskosten entlasten die angespannten öffentlichen Haushalte in den Krisenländern.

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