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EU-Gipfel Euroländer einigen sich auf Unterstützungsmassnahmen für bedrängte Länder

Brüssel Die Staats- und Regierungschefs der 17 Euroländer haben sich auf Unterstützungsmassnahmen für bedrängte Länder wie Spanien und Italien geeinigt.

Das teilte EU- Ratspräsident Herman Van Rompuy am frühen Freitagmorgen in Brüssel mit. Ländern, die sich an ihre Budgetvorgaben hielten, könne Hilfe über die Krisenfonds EFSF und ESM gewährt werden, um die Märkte zu beruhigen. Spanien und Italien müssen derzeit hohe Zinsen für ihre Anleihen bezahlen und haben grosse Mühe, sich frisches Geld zu beschaffen. Dieses neue Instrument soll bis zum Sommer zur Verfügung stehen. Zudem schafft die Euro-Zone im Kampf gegen die Schuldenkrise eine zentrale Bankenaufsicht für die Währungsgemeinschaft. Die gemeinsame Kontrolle werde bei der Europäischen Zentralbank angesiedelt, sagte Van Rompuy. EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy hatte zuvor das Programm des zweitägigen Spitzentreffens komplett umgekrempelt. Er setzte die Krisensitzung der 17 Eurostaaten in der Nacht an; ursprünglich wollten sich die «Chefs» der Euroländer erst am Freitagmittag zusammensetzen.

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