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Ermotti: Gegen 40 Mitarbeitenden müssen gehen

UBS-Chef Sergio Ermotti zeigt sich über den Libor-Skandal enttäuscht.

Einige Angestellte der Bank hätten sich inakzeptabel verhalten. Die UBS habe disziplinarische Massnahmen ergriffen: Zwischen 30 und 40 Mitarbeitende haben oder sollen die Bank verlassen. Er wolle darauf hinwirken, dass sich solche Fälle nicht mehr ereignen, sagte Ermotti am Mittwochmorgen in einer Telefonkonferenz mit Journalisten von Nachrichtenagenturen. Das festgestellte Verhalten der Mitarbeiter entspreche nicht den Werten und ethischen Grundsätzen der UBS. Ermotti, der die Bank seit dem letzten grossen UBS-Skandal um den den Händler Kweku Adoboli im vergangenen Herbst leitet, unterstrich, dass die UBS-Führung in der Libor-Affäre nach Erhalt von Hinweisen schnell reagiert und die Behörden unterstützt habe. «Dies zeigt unsere Entschlossenheit, die Bank zum Guten zu verändern», beteuerte Ermotti. Die UBS wolle Fehlverhalten möglichst verhindern. Die Frage, ob er die Höhe der Busse und Gewinnherausgabe von total 1,4 Milliarden Fr. als gerechtfertigt erachte, wollte Ermotti nicht beantworten. Vor dem Hintergrund des befürchteten Quartalsverlusts von 2,0 Milliarden bis 2,5 Milliarden Fr. betonte er, die UBS erziele bei der Kapitalstärkung und dem Abbau von Risiken Fortschritte. Auch rechne die UBS im laufenden Quartal mit einem Nettoneugeldwachstum.

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